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Ende des bewaffneten Kampfs

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Ende des bewaffneten Kampfs

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Die Nordirischen Untergrundorganisationen “Ulster Volunteer Force” und “Ulster Defence Association” wollen ihren bewaffneten Kampf beenden.

Die Führung der protestantischen Untergrundorganisationen “Ulster Volunteer Force” (UVF) gab in Belfast bekannt, dass sie nicht mehr als terroristische Organisation existieren werde. Ab sofort will die Extremistengruppe keine militärische, sondern eine zivile Rollen einnehmen. Die UVF ist nach Schätzungen für den Tod von 500 Menschen in den letzten Jahren verantwortlich. Die weitaus größere Terrororganisation, die katholische IRA, hatte im Sommer 2005 die Waffen niedergelegt. Der Schritt der UVF wird als wichtiges Zeichen gewertet, dass Nordirland nach jahrzehntelanger Gewalt auf dem Weg zur Normalität vorankommt.