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Ahmadinedschad bleibt Präsident


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Ahmadinedschad bleibt Präsident

Im Iran ist die Neuauszählung eines Teils der bei der umstrittenen Präsidentschaftwahl abgegebenen Stimmen beendet. Ahmadinedschad bleibt Präsident.

Bei der Wahl am 12. Juni soll es zu massiven Wahlfälschungen gekommen sein. Der Wächterrat hatte die Abstimmung dennoch für fair und gültig erklärt. Auf das Drängen der Opposition hin wurden nun zehn Prozent der Wählerstimmen neu ausgezählt – für die Präsidentschaft von Ahmadinedschad hatte das keine Auswirkungen. Mit diesem Kompromiss waren die Herausforderer nicht zufrieden. Das Vertrauen der Bevölkerung könne man nur wiedergewinnen, wenn die gesamte Wahl annuliert werde, sagte der unterlegene Oppositionskandidat Karroubi. In der Folge der Präsidentschaftswahl war es zu schweren Unruhen gekommen. Mindestens 20 Menschen kamen ums Leben, darunter die Studentin Neda. Ahmadinedschad kündigte an, eine Untersuchung zum Tod der 26-Jährigen einzuleiten. Unterdessen hat der Iran fünf der neun festgenommenen Angestellten der britischen Botschaft wieder freigelassen, wie das Außenministerium in Teheran mitteilte. Unterdessen hat der Iran fünf der neun festgenommenen Angestellten der britischen Botschaft wieder freigelassen, wie das Außenministerium in Teheran mitteilte.
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