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Schießerei verfeindeter Gruppen in Beirut

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Schießerei verfeindeter Gruppen in Beirut

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Die Armee muss für Ordnung sorgen, nach einer Schießerei in den Straßen von Libanons Hauptstadt Beirut. Eine Frau wurde bei den Kämpfen getötet. Offenbar standen sich Anhänger verfeindeter Parteien gegenüber, aus dem sunnitischen und dem schiitischen Lager.

Die Kämpfe kamen einen Tag, nachdem der sunnitische Politiker Saad Hariri mit der Regierungsbildung beauftragt wurde. Hariris Bündnis hatte Anfang des Monats deutlich die Parlamentswahl gewonnen. Er will schiitische Gruppen in die neue Regierung einbeziehen, verweigert ihnen aber ein Vetorecht, wie sie es bisher hatten. Nachdem er den Auftrag zur Regierungsbildung bekommen hatte, besuchte Hariri das Grab seines Vaters Rafik: Dieser war bis 2004 ebenfalls lange Regierungschef, wurde aber kurz darauf ermordet.