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Wahlschlappe für die Kirchners

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Wahlschlappe für die Kirchners

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Der frühere argentiische Präsident Nestor Kirchner hat seine Niederlage bei der Parlamentswahl eingestanden. Gleichzeitig kündigte er die Fortsetzung der bisherigen Regierungspolitik an. Er hat die wegen der hohen Wählerzahl entscheidende Provinz Buenos Aires nicht gewinnen können. Kirchners Ehefrau, die Präsidentin Cristina Kirchner verlor wegen des schlechten Abschneidens ihrer Partei auch in anderen Landesteilen, mit ihrer Regierung die parlamentarische Mehrheit. Bei dieser Wahl zur Halbzeit der Präsidentin, wurden die Hälfte der Abgeordneten des Unterhauses und ein Drittel der Senatoren neu bestimmt.

Strahlender Gewinner ist das oppositionelle Wahlbündnis “ Union Pro”, mit ihrem Vorsitzenden dem Millionär und Kongresabgeordneten Francisco de Narvaez. Er sagte vor seinen Anhängern: “Ich habe mal gesagt, eines Tages werden wir die Geschichte verändern. Und heute ist dieser Tag. Wir haben eine neue Seite in der argentinischen Geschichte aufgeschlagen, um sie neu für alle Argentinier zu schreiben.” In der Provinz Buenos Aires erzielte er 34,5 Prozent der Stimmen, Kirchner kam auf 32 Prozent. Dies teilte die Wahlkommission nach Auszählung von fast 90 Prozent der dort abgegebenen Stimmen mit.