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Angehörige trauern

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Angehörige trauern

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Trauer auf dem Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle in Paris. Hier hatten sich einige Passagiere von ihren Freunden oder Verwandten wenige Stunden vor dem Unglück verabschiedet. Viele Angehörige sind zurückgekehrt, um die neuesten Informationen zu bekommen.

Einige machen ihrem Ärger über die Fluggesellschaft “Yemenia Airlines” Luft. Ein Mann sagte: “Ich habe meine Tante, ihren Sohn und ihre drei Enkel verloren. Jeder wird auf jeden Fall von einem Unfall sprechen. Auf der Strecke nach Paris fliegt eine gute Maschine, aber im Jemen, werden die Flugzeuge gewechselt. Das liegt an den Behörden im Jemen. Es werden gute Flugzeuge los geschickt, aber im Jemen wird ausgetauscht. “ Ein anderer Angehöriger sagte: “Auf dem Flug von Paris nach Saana ist alles in Ordnung. Ich bin auch mit anderen Fluggsellschaften geflogen, sie sind alle gleich. Aber von Saana nach Moroni ist es anders. Man bekommt keine reservierten Sitzplätze, es ist, als wenn man in ein Buschtaxi einsteigt. “ Auf dem Flughafen Marseille war die Maschine zwischengelandet. Auch hier sind die Angehörigen empört. Ein Mann sagte: “Heute verlangen wir von Frankreich, genau hinzusehen, jeder wird dann verstehen, was wir schon immer bei dieser Fluggesellschaft bemängelt haben. Sie ist ein Mülleimer.” Viele Angehörige konnten in ihrer Trauer erstmal wenig sagen. Sie wollten alleine sein. Die Fluggesellschaft sprach ihnen ihr Beileid aus.