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Etwa eintausend Menschen in Sicherheit gebracht

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Etwa eintausend Menschen in Sicherheit gebracht

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Nach der Explosion stürzten mehrere Wohnhäuser in der Nähe des Bahnhofs ein. Rund 1000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Der Bürgermeister von Viareggio sprach von “apokalyptischen Szenen”. Augenzeugen berichten, der Bahnhof habe sich kurz nach Mitternacht in wenigen Minuten in eine Feuerhölle verwandelt. Ministerpräsident Silvio Berlusconi begab sich am Nachmittag an den Unglücksort. Die Katastrophe sei wirklich erschütternd, sagte er. Die Schwerstverletzten seien bereits in die besten Krankhäuser gebracht worden, unter anderem ein Kind, dass nun in Rom sei. Er selbst werde nun nach Rom zurückkehren, um die Lage in die Hand zu nehmen. Feuerwehr und Zivilschutz waren unermüdlich im Einsatz, Rettungskräfte suchten in den eingestürzten Häusern nach Überlebenden. Ein Mann sagte, er sei nach der Explosion aufgestanden, habe das Fenster aufgemacht, und sei von einer Hitzewelle erfasst worden. Daraufhin sei er mit seiner Frau zur Haustür gelaufen, und dort habe jemand gestanden und wie eine Fackel gebrannt. Als der Tank explodiert sei, habe er gedacht, es sei eine Bombe, sagte ein junger Mann. Er habe Angst gehabt und sei auf die Straße herausgegangen. Dort sei schon die Polizei gewesen. Andere Augenzeugen berichteten, am Bahnhof vorbeifahrende Autos und Motorroller samt ihren Fahrern hätten lichterloh gebrannt.