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Suche nach Flugzeugopfern begonnen

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Suche nach Flugzeugopfern begonnen

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Frankreich hat Boote und Militärflugzeuge geschickt. Sie sollen bei der Suche nach Überlebenen des Flugzeugabsturzes des Airbus 310 mit 153 Menschen an Bord helfen. Bisher ist es lediglich gelungen, ein 14-jähriges Mädchen aus den Fluten des Indischen Ozeans zu retten. Ansonsten wurden nur Trümmerteile der Maschine aufgefischt. Viele Passagiere des Fluges IY 626 waren Komorer die in Frankreich lebten und auf dem bitterarmen Archipel ihren Heimaturlaub verbringen wollten. Die Franzosen an Bord waren von Paris aus in den Jemen gestartet. In der Hauptstadt Sanaa stiegen sie in die Maschine der jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia um. Beim Landeanflug auf den Airport der Komorenhauptstadt Moroni geschah dann das Unglück, dessen Ursache noch ungeklärt ist. Augenzeugen berichteten, wie der Airbus taumelnd in die Tiefe stürzte, eine Dorfbewohnerin erklärte, sie habe Flammen gesehen, die aus der Maschine schlugen.

Das abgestürzte Flugzeug wies nach Angaben der französischen Regierung zahlreiche Mängel auf und durfte nicht in Europa fliegen. Der Wetterbericht hatte vor starken Winden gewarnt, die Bergungsarbeiten werden schon jetzt dadurch beeinträchtigt. Der Inselstaat ist bekannt für seine Tornados.