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Suche nach Überlebenden und Flugsschreiber geht weiter

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Suche nach Überlebenden und Flugsschreiber geht weiter

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Vor den Komoren wird nach weiteren Überlebenden gesucht. Die Chancen sind aber gering. Auch von den Flugschreibern fehlt jede Spur. Ein französisches Militärflugzeug will Signale empfangen haben, die jetzt nicht mehr zu orten sind. Mit Yemenia Airways beschäftigt sich heute die Europäische Union. Schon im vergangenen Jahr war die Fluggesellschaft wegen technischer Probleme ins Visier geraten und fast auf die “Schwarze Liste” gesetzt worden.

Yemenia Airways hatte zwischen Paris, Marseille und Sanaa eine neuere Maschine eingesetzt. Später ging es dann mit einem anderen Airbus weiter, der in Frankreich schon wegen technischer Mängel aufgefallen war. “Es ist übertrieben, wenn sie sagen, die Wartung sei schlecht gewesen.”, sagt der Chef der Fluggesellschaft. “Das stimmt einfach nicht und leider ist das eine Attacke, denn wir sind ein armes Land und keiner interessiert sich dafür.” In Marseille stürmten mehrere Menschen zwei Reisebüros , die Tickets vom Yemenia verkaufen. Ein Demonstrant sagte: “Sie müssen Yemenia Airways verbieten, von Paris auf die Komoren zu fliegen. Das war ein Todesflug, dass wollen wir nicht.” Nach den Protesten wurden die beiden Reisebüros erstmal geschlossen.