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Sarah Palin will nicht länger Gouverneurin sein

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Sarah Palin will nicht länger Gouverneurin sein

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Sarah Palin, die republikanische Vizepräsidentschafts-Kandidatin bei der letzten US-Wahl, tritt völlig überraschend als Gouverneurin von Alaska zurück. Palin äußerte sich in ihrer Heimatstadt Wasillia nicht zu ihren Zukunftsplänen:

“Ich werde andere unterstützen, die mit oder ohne Amt unserem Land dienen, egal welcher Partei sie angehören und egal ob sie aus Alaska kommen oder nicht. Ich war nie der Ansicht, daß man dazu einen Titel braucht. Ich habe daher beschlossen, meinem Bundesstaat und meiner Familie mehr Raum zum Fortschritt zu geben und daher werde ich mich nicht um eine weitere Amtszeit bewerben”, erklärte Palin. Sie ziehe sich aber nicht aus der Politik zurück, sondern wolle “außerhalb der Regierung politischen Wandel bewirken”. Palin übergibt bereits Ende Juli die Amtsgeschäfte an ihren Stellvertreter Sean Parnell. Als Vizepräsidentschaftskandidatin hatte Gouverneurin Palin mit ihrer erzkonservativen, religiösen Haltung die Herzen der republikanischen Parteibasis erobert. Palin gilt als mögliche Präsidentschaftskandidatin 2012. Mit ihrem Rücktritt verschafft sie sich bessere Möglichkeiten für den Wahlkampf. Alaska ist mehr als drei Flugstunden vom Rest der USA entfernt.