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OAS schließt Honduras aus

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OAS schließt Honduras aus

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Eine Woche nach dem Sturz des Präsidenten Manuel Zelaya ist Honduras aus der Organisation der Amerikanischen Staaten ausgeschlossen worden. Die Generalversammlung des Staatenbundes beschloss die Mitgliedschaft des mittelamerikanischen Landes auszusetzen. Mehrere tausend Anhänger Zelayas zogen zum Flughafen der Hauptstadt Tegucigalpa, um ihn zu empfangen. Denn der gestürzte Präsident, erklärte beim Sitz der OAS in Washington erneut, dass er nach Honduras zurückkehren wolle. Die argentinische Präsidentin Christina Kirchner und der Staatschef von Ecuador, Rafael Correa, wollen ihn begleiten. “Ich will in mein Land zurückkehren, weil es wichtig ist, dort den Frieden wieder herzustellen. Ich bin der gewählte Vertreter des Volkes, darum kämpfe ich für die Wiederherstellung der Demokratie in meinem Land”, sagte Zelaya in der US-Hauptstadt. Die OAS hingegen warnte ihn vor einer Rückkehr. Zelaya riskiere, festgenommen zu werden. Auch die honduranische Bischofskonferenz warnte vor einer Rückkehr, weil die Gefahr bestehe, dass es zu Auseinandersetzungen zwischen seinen Anhängern und seinen Gegnern kommen könne.