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Weltbankchef Zoellick: 2009 bleibt gefährlich

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Weltbankchef Zoellick: 2009 bleibt gefährlich

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Liquidität gibt es derzeit auf den Finanzmärkten reichlich – doch investiert wird sie nicht.

Dafür macht die Weltbank in Washington die Geschäftsbanken verantwortlich. Trotz günstigster Konditionen verlaufe das Kreditgeschäft mehr als schleppend, so Weltbank-Chef Robert Zoellick in einem Schreiben an die Teilnehmer des G8-Gipfels. Trotz Rekordniedrigzinsen und Milliarden schwerer Finanzspritzen der Notenbanken bleibe die Kreditklemme bestehen. Als Folge drohe 2009 ein weiteres Rezessionsjahr zu werden. Verbraucher weltweit bräuchten aber Darlehen, um sich Immobilien oder Autos kaufen zu können, um so die Konjunktur wieder anzukurbeln. Geschehe dies nicht, könnte zudem wieder der Geist des Protektionismus erwachen. Dies sei aber angesicht globaler Konsumschwäche und hoher Arbeitslosigkeit eine gefährliche Entwicklung. Darunter zu leiden hätten vor allem die privaten Haushalte.