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Bewegender Abschied vom King of Pop

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Bewegender Abschied vom King of Pop

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Die Welt hat Abschied von Michael Jackson genommen: Millionen Fans im Internet, hunderttausende am Fernseher, gut 11.000 direkt im Staples Center von Los Angeles. Für die verlosten Gratiskarten zahlten einige bis zu fünfstellige Schwarzmarktpreise.

Zwei Tage vor seinem plötzlichen Tod hatte der “King of Pop” hier noch für sein Comeback geprobt – für den Gründer der Plattenfirma Motown ein unzureichender Titel, Jackson sei schlicht der größter Entertainer aller Zeiten: “Michael Jackson ist in den Weltraum geschossen und nicht mehr heruntergekommen. Auch wenn es viel zu früh zu Ende ging: Michaels Leben war wunderbar. Sicher, es gab traurige Zeiten und Entscheidungen von ihm, die man hinterfragen kann, aber Michael Jackson hat alles erreicht, wovon er geträumt hat.” Zahlreiche Musikerkollegen und -freunde waren gekommen: Mariah Carey, Lionel Richie und Stevie Wonder erinnerten musikalisch an Jackos Leben. Der Bürgerrechtler Al Sharpton würdigte Jackson als Wegbereiter für farbige Künstler. Er habe Schwarze, Weiße, Asiaten und Latinos zusammengebracht. Jacksons elfjährige Tochter Paris wandte sich an ihre beiden Geschwister: Nichts Seltsames habe es an ihrem Vater gegeben, seltsam sei gewesen, womit er sich habe auseinandertsetzen müssen: “Er war der beste Vater, den man sich vorstellen kann. Ich wollte nur sagen: Ich liebe dich.” Anschließend wurde der vergoldete Sarg des King of Pop an einen unbekannten Ort gebracht. Wo Jackson beerdigt wird, ist ungewiss.