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G8 hilft beim Wiederaufbau: Merkel in Onna

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G8 hilft beim Wiederaufbau: Merkel in Onna

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Die deutsche Kanzlerin Angela Merkal hat den vom Erdbeben fast völlig zerstörten Ort Onna besucht. Dabei versprach sie dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, den Wiederaufbau der Kirche zu unterstützen.

Deutschland fühlt sich dem Abruzzen-Dorf verpflichtet: Während des Zweiten Weltkriegs hatten deutsche Truppen dort 17 Zivilisten erschossen und mehrere Häuser gesprengt. Auch andere Staaten beteiligen sich: Japan mit einer erdbebensicheren Sporthalle, Kanada beim Wiederaufbau der Universität von L’Aquila. Auch drei Monate nach der Katastrophe leben 24.000 Menschen noch immer in Zelten, ohne Privatsphäre, ohne ausreichende Klimatisierung, ohne Aussicht auf baldige Rückkehr in ihre Häuser. Dass der Gipfel für 50 Millionen Euro hierher verlegt wurde, löst bei vielen Betroffenen Bitterkeit aus. Bei dem Beben der Stärke 5,8 waren am 6. April mehr als 300 Menschen getötet worden. Wegen schlampiger Kontrollen am Bau geben viele den Behörden eine Mitschuld an der Katastrophe. Zudem, so sagen einige, habe es seit Monaten Anzeichen für ein mögliches, schweres Erdbeben gegeben.