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Reinfeldt: "Wir brauchen internationale Finanzaufsicht"

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Reinfeldt: "Wir brauchen internationale Finanzaufsicht"

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Um der Finanzkrise entgegenzutreten wollen die G8-Staaten bei ihrem Treffen in L’Aquila neue Regeln für die internationalen Finanzmärkte aufstellen.

Umstritten dabei ist jedoch, wie weit diese gehen sollen und wie man konkret etwa Spekulationen Einhalt gebieten kann. EuroNews brachte das Thema in L’Aquila zur Sprache. “Welche Maßnahmen wollen die Europäische Union und die G8 treffen”, fragte unser Korrespondent, “um die Bürger vor kriminellen Spekulanten wie Madoff zu schützen, die ganz offenbar erneut auf den Finanzmärkten agieren?” EU-Ratspräsident Fredrik Reinfeldt antwortete: “Die weltweiten Finanzmärkte sollten die positive Seite der Globalisierung widerspiegeln. Sie sind aber instabil und immer auch anfällig für Betrug und Verbrechen. Also brauchen wir eine Finanz-aufsicht, die über nationale Grenzen hinausgeht. Wir haben dementsprechend auch reagiert: Europa war während der französischen Ratspräsidentschaft sehr aktiv und hat aufeinander abgestimmte Maßnahmen eingeleitet.” Beim Thema Handel wollen die G8-Staaten die Doha-Gespräche zur weiteren Öffnung der Märkte zu einem schnellen Abschluß bringen. Nötig sei eine “schnelle, ehrgeizige, ausgewogene und umfassende” Vereinbarung, heißt es in dem Entwurf der Abschlusserklärung des Gipfeltreffens.