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Fortsetzung des G-8 Gipfels im italienischen L´Aquila

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Fortsetzung des G-8 Gipfels im italienischen L´Aquila

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Die G-8 Staaten beschäftigten sich gestern hauptsächlich mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise und mögliche Maßnahmen zu deren Bekämpfung. Heute steht dagegen die Klimapolitik im Mittelpunkt der Konsultationen.

Unter Beteiligung der USA und Russlands gelang es hier erstmals, sich auf weitreichende Beschlüsse zur Begrenzung der Erderwärmung zu einigen. Diese sol höchstens 2 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter betragen. Ebenso wurde eine konkrete Reduzierung des CO2-Ausstoßes für die Industrieländer um 40 Prozent bis 2020 und bis 80 Prozent bis Mitte des Jahrhunderts beschlossen. Unterdessen protestierten Umweltaktivisten in Rom gegen die Konferenz, deren Beschlüsse sie als nicht weitgehend genug bezeichneten. Die verabschiedeten Klimaziele der G-8 nannten die Umweltgruppen einen faulen Kompromiss, zumal Schwellenländer wie China bereits erklärten, sich nicht daran gebunden zu fühlen. Um auf die Problematik aufmerksam zu machen besetzten die Aktivisten in Italien mehrere kohlebefeuerte Kraftwerke,- so auch hier in Brindisi.