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Mannschaftsgeist auf brasilianisch

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Mannschaftsgeist auf brasilianisch

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Der Dialogprozess mit den fünf bedeutendsten Schwellenländern im Rahmen der G8-Treffen gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Selbstbewußt formulierten die Staats- und Regierungschefs auf einer Pressekonferenz ihre Schwerpunkte für die Gespräche in L’Aquila, die den 2007 auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm begonnenen Kurs fortsetzen. “Es geht für uns um sehr zentrale Themen, wie die gesicherte Nahrungsmittelversorgung”, sagte Brasiliens Präsident Lula da Silva. “Für jedes Land ist das eine Frage von großer Wichtigkeit”. Beim Thema Klimawandel wollen die G8-Staaten mittlerweile gemeinsam globale Ziele erreichen, doch stoßen sie dabei oft auf Widerstand in den Schwellenländern. Mexikos Präsident Felipe Calderón äußerte: “Die am wenigsten entwickelten Länder sind auch am wenigsten verantwortlich für die Erderwärmung. Sie sind aber sehr wohl diejenigen, die am meisten unter dieser zu leiden haben.” Der G8-Gipfel hat sich im Laufe der Jahre zu einer globalen Konferenz entwickelt, in L’Aquila sind neben G8 und G5 noch 15 weitere Staaten sowie neun internationale Organisationen vertreten. “Die G5-Staaten haben in L’Aquila gezeigt, daß sie nicht mehr nur einfache Beobachter des G8-Gipfels sind. Ab 2010 werden sie eine eigene Organisation gründen, um ihre Sicht der neuen internationalen Wirtschaftsordnung auch nach außen darzustellen.”