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Zweiter Tag des G8-Treffens

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Zweiter Tag des G8-Treffens

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Internationale Fragen stehen auf dem Programm des zweiten Tages des G8-Gipfeltreffens im italienischen L’Aquila. An den Gesprächen zwischen den acht führenden Wirtschaftsnationen und den fünf Schwellenländern beteiligen sich auch Organisationen wie die Weltbank, die Vereinten Nationen und der Internationale Währungsfond. Der erste Tag stand im Zeichen von Wirtschafts- und Finanzfragen sowie des Klimaschutzes. Bis 2050 soll der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen um 50 Prozent verringert werden. Im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise sagte Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi, man sei sich darüber einig, dass die staatlichen Hilfen für das Bankensystem, für einige Industriezweige und für Arbeitslose beibehalten werden müssten. Am Mittwochabend schließlich war der Iran das zentrale Thema. Nach den Worten des französischen Staatschefs Nicolas Sarkozy geben sich die G8-Staaten noch bis September Zeit, um einen nächsten Schritt im Atomkonflikt zu tun. Dann müsse man prüfen, ob der Iran Fortschritte mache oder nicht. Gäbe es keine, würden die notwendigen Entscheidungen getroffen. Der wiedergewählte iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad legt im August seinen Amtseid ab. Die Regierung in Teheran weigert sich, wie von den Vereinten Nationen gefordert, die Uran-Anreicherung auszusetzen.