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G8-Gipfel in L'Aquila beendet

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Die Beratungen der führenden Industrienationen und Russlands schloßen zum ersten Mal rund zwanzig weitere Schwellen- und Entwicklungsländer mit ein.

Zentrale Themen des dreitägigen Treffens in Italien waren die Wirtschaftskrise, der Klimaschutz sowie Entwicklungshilfe für ärmere Länder. “Wir können entweder unsere Zukunft selbst gestalten oder den Dingen ihren Lauf überlassen”, warnte US-Präsident Barack Obama. “Entweder die Differenzen der Vergangenheit spalten uns weiter oder wir erkennen unsere gemeinsamen Interessen und arbeiten zusammen für eine sicherere, sauberere und wohlhabendere Welt für zukünftige Generationen. Der Fortschritt der letzten Tage hat uns den Weg aufgezeigt, den wir gehen müssen.” Der Gastgeber, Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi, verwies darauf, daß die G8-Staaten bei künftigen Treffen auf eine Konsultation der Schwellenländer nicht mehr verzichten können werden. “Ich glaube, daß es in Zukunft die G14-Staaten sein werden, die die wichtigen Entscheidungen für die Weltwirtschaft treffen.” Berlusconi hatte das Gipfeltreffen nach L’Aquila verlegt, das von einem Erdbeben im vergangenen April stark zerstört worden war. Zu Ende wurde bei einer Gedenkzeremonie der 300 Opfer der Katastrophe gedacht.