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Todesopfer beim Stiertreiben

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Todesopfer beim Stiertreiben

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Beim traditionellen Stiertreiben in der nordspanischen Stadt Pamplona, ist in diesem Jahr ein junger Mann ums Leben gekommen. Bei dem Toten handelt es sich um den 27-jährigen Daniel Jimeno Romero aus der Nähe von Madrid.

Der Stier spießte den Mann auf, durchtrennte mit einem Horn die Halsschlagader und bohrte sich bis in die Lunge. Der junge Spanier wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, aber er hatte bereits zu viel Blut verloren. Wenig später starb er. Insgesamt wurden 76 Hobby-Matadore verletzt, neun von ihnen mußten ins Krankenhaus. Der Stier, der den jungen Mann getötet hatte, sorgte für Panik auf der Strecke. Er hatte sich von der Herde gelöst und ging auf einzelne Läufer los. Dabei verletzte noch drei weitere junge Männer schwer. Den letzten Toten in Pamplona gab es vor 6 Jahren. Damals erwischte es einen 62-jährigen Spanier. Insgesamt kamen bei dem Spektakel seit 1924 15 Menschen ums Leben.