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Obama in Ghana

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US-Präsident Barak Obama ist am Samstag in Accra mit dem ghanaischen Präsidenten John Atta Mills zusammengetroffen. Später wird er vor dem demokratisch gewählten Parlament eine Grundsatzrede halten, in der er die neue Afrika-Politik der USA erläutern will. Zudem wird eine eindringliche Mahnung an die afrikanischen Staaten erwartet, den Weg von Freiheit und Demokratie zu beschreiten.

Es ist der erste Besuch Obamas in Schwarzafrika seit seinem Amtsantritt. Ghana wurde als Ziel gewählt, weil es sich mit seinen wirtschaftlichem und politischem Reformkurs deutlich von der in weiten Teilen Afrikas zu beobachtenden Korruption, Unterdrückung und Armut abhebt. In Cape Coast an der Atlantikküste werden die Obamas ein ehemaliges Sklavenfort besichtigen. Dort wollen die Stammesältesten Michelle Obama den Titel einer Ehrenkönigin verleihen. Obama war gestern vom G-8-Gipfel in Italien kommend in Accra eingetroffen. Die Bevölkerung hatte dem US-Präsidenten einen begeisterten Empfang bereitet. Seit Tagen herrscht in Ghana “Obamamanie”.