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Obama würdigt Ghana als Vorbild für Afrika


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Obama würdigt Ghana als Vorbild für Afrika

US-Präsident Barack Obama hat bei seinem Besuch in Ghana auch Cape Coast besucht – von dort aus wurden Jahrhunderte lang afrikanische Sklaven nach Amerika verschifft.

Unter großer Anteilnahme der ghanaischen Bevölkerung besichtigte Obama zusammen mit seiner Familie die historische Anlage, die heute als Gedenkstätte an die Zeit der Sklaverei dient. Obamas Frau Michelle stammt aus einer Familie, die ursprünglich als Sklaven in die USA verschleppt wurden. Zuvor hatte der US-Präsident Ghana gelobt als Vorbild für ganz Afrika,- das Land könne als DAS Erfolgsmodell des gesamten Kontinents bezeichnet werden. In einer leidenschaftlichen Rede vor dem Parlament in Accra betonte Obama, dass die USA die afrikanischen Nationen auf ihrem schwierigen und steinigen Weg in Richtung Demokratie und Wohlstand jederzeit als Freund und Partner zur Seite stehen werde. Der afrikanische Kontinent sei essentieller Bestandteil der Weltgemeinschaft und dürfe nicht ins Abseits geraten. Erst in der Nacht vom G-8 Gipfel in L`Aquila in Accra eingetroffen, war Obama zunächst mit seinem Amtskollegen John Atta Mills zusammengetroffen, bevor er dann im ghanaischen Parlament redete. Die Wahl Ghanas als Zwischenstopp auf dem Weg zurück in die USA gilt als besondere Auszeichnung. So sprach das weiße Haus von Ghana als einem der vertrauenswürdigsten Partnern der Region.

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