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Erneut Verletzte bei Stierhatz von Pamplona

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Erneut Verletzte bei Stierhatz von Pamplona

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Auch am sechsten Tag der Stiertreiben im spanischen Pamplona hat es Verletzte gegeben. Zwei Männer wurden dabei schwer verwundet, als sie von Bullen auf die Hörner genommen wurden.

Innerhalb der Fiesta de San Fermín werden noch bis Dienstag jeden Morgen mehrere Bullen durch die Gassen der Altstadt getrieben – achthundert Meter weit, zur Stierkampfarena, wo sie am Abend getötet werden. Besonders gefährlich sind die Tiere, wenn sie von der Gruppe getrennt werden, ohne Orientierung und gereizt von den Menschenmassen um sie herum. Sie greifen dann einzelne Läufer an. Eine solche Ausgangslage führte auch zum schlimmsten Ereignis dieser Fiesta, als am Freitag ein junger Spanier tödlich aufgespießt wurde. Es war der erste Todesfall seit sechs Jahren. Mit den Feierlichkeiten ehrt Pamplona seinen Stadtpatron San Fermín, einen Bischof aus dem zweiten Jahrhundert. Berühmt wurde das Spektakel durch Ernest Hemingways Roman “Fiesta”. An den amerikanischen Schriftsteller erinnern in der Stadt eine Straße und ein Denkmal.