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400 Milliarden für Wüstenstrom

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400 Milliarden für Wüstenstrom

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Für das Desertec-Projekt haben die beteiligten deutschen Konzerne in München eine Absichtserklärung unterschrieben. Ziel ist es, aus der Sonne der afrikanischen Wüste Strom zu gewinnen und nach Europa zu liefern.

Der Desertec-Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Knies sieht Vorteile für die Europäer, aber auch für die beteiligten afrikanischen Staaten. Es sei eine Win-Win-Situation für Afrika und Europa, sagte Knies. Politisch unterstützt wird das Projekt von der deutschen Regierung und der EU. 2020 soll Strom aus der Sahara nach Europa fließen. Kritiker verweisen auf die horrenden Kosten von 400 Milliarden Euro und die Risikofaktoren in dieser islamisch geprägten Region Afrikas und zweifeln an der Umsetzbarkeit.