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Neue Legislaturperiode beginnt

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Kurz vor der konstituierenden Sitzung des Europaparlaments gab es in Straßburg eine Feier. Denn die erste Europawahl liegt 30 Jahre zurück. Damals hatte das Parlament vor allem eine beratende Funktion, in den Jahren kamen aber immer mehr Kompetenzen dazu.

Viele Abgeordnete waren dabei und einige von Ihnen dürften schon aufgeregt gewesen sein. Denn die Hälfte aller Parlamentarier ist in der neuen Legislaturperiode erstmals dabei. Und er könnte der erste Osteuropäer mit einem Spitzenjob in der EU werden. Der Pole Jerzy Buzek ist zum Kandidaten des nächsten Parlamentspräsidenten vorgeschlagen worden. Er setzt vor allem auf die Themen, wie Energie, illegale Migration und den Lissabon-Vertrag. Klar gestellt hat er, dass es mit Euroskeptikern wohl keine Deals geben wird. Aber auch ihre Stimme soll gehört werden. Und so sieht das neue Parlament aus: 736 Abgeordnete sind dabei. Die größte Fraktion stellt die Europäische Volkspartei mit 265 Sitzen. Die Fortschrittliche Allianz der Sozialisten und Demokraten hat 184 Abgeordnete. Und die Allianz der Liberalen und Demokraten kommt auf 84 Parlamentarier. Der scheidende Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering ehrte nochmal alle Abgeordneten, die ausgeschieden sind. Sie bekamen Medaillen. Auch ohne sie wird es in der neuen Legislaturperiode sicher spannende Debatten geben. Hans-Gert Pöttering selbst war zweieinhalb Jahre im Amt. Er sagte, er glaube, dass das sehr erfolgreiche und gute Jahre waren.