Eilmeldung

Eilmeldung

Ärztlicher Kunstfehler erregt Spanien

Sie lesen gerade:

Ärztlicher Kunstfehler erregt Spanien

Schriftgrösse Aa Aa

Der tragische Tod eines Neugeborenen am Madrider Krankenhaus Gregorio Marañón sorgt für Aufregung in Spanien. Nachdem seine marokkanische Mutter Ende des vergangenen Monats infolge einer H1N1-Infektion gestorben war, wurde das Kind Opfer eines tragischen Arztfehlers.

Der Direktor des Gregorio-Marañón-Krankenhauses, Antonio Barba Ruiz ist untröstlich: “Es war ein fürchterlicher Irrtum”, sagte Doktor Antonio Barba Ruiz.“Dafür gibt es keine Entschuldigung.” Dem kleinen Rayan, der sich nicht mit H1N1 infiziert hatte, wurde ein Nahrungsmittelzusatz in die Venen gespritzt, der eigentlich über eine Magensonde hätte verabreicht werden müssen. Er war am Geburtstag seiner Mutter – in der 28. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt gebracht worden. Die Mutter, starb einen Tag später an H1N1 und wurde unterdessen in Marokko beigesetzt.