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China erholt sich von der Finanzkrise

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China erholt sich von der Finanzkrise

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Die Wirtschaft des asiatischen Wachstumsriesen China hat sich im zweiten Quartal 2009 spürbar von der Finanzkrise erholt.

Das Bruttoinlandsprodukt sei im zweiten Vierteljahr binnen Jahresfrist um 7,9 Prozent gewachsen, teilte das nationale Statistikbüro in Peking mit. Experten hatten zwar mit einer Erholung gerechnet, diese aber etwas schwächer auf 7,5 Prozent taxiert. Nachdem China jahrelang Wachstumsraten in zweistelliger Höhe vorweisen konnte, war die Konjunktur infolge der Finanzkrise deutlich eingebrochen und im ersten Quartal 2009 hatte die Rate nur bei 6,1 Prozent gelegen. Li Xiaochao vom Statistikbüro sagte, die Erholung stehe auf wackeligen Füßen. Zuviele unbekannte Faktoren könnten noch zum Tragen kommen. Die chinesische Regierung hatte der Wirtschaft mit einem Konjunkturprogramm von 400 Milliarden Euro unter die Arme gegriffen. Peking hält nach wie vor am offiziellen Wachstumsziel von acht Prozent für 2009 fest.