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Opel-Belegschaft gegen Ripplewood-Offerte

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Opel-Belegschaft gegen Ripplewood-Offerte

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Die Opel-Belegschaft hat sich eindeutig gegen die Offerte des US-Investors Ripplewood ausgesprochen. Es sei nicht nur unklar, wie die Ripplewood-Tocher RHJ die Übernahme finanzieren wolle. Die Pläne der Amerikaner, fast 10.000 Stellen zu streichen, seien nicht akzeptabel, ebenso wie das Vorhaben, das Corsa-Werk in Eisenach zwei Jahre lang stillzulegen. Die Werke in Rüsselsheim und Bochum sollen nach den Plänen von RHJ verkleinert werden – was auch dort auf Widerstand stößt. RHJ bietet 275 Millionen Euro für eine Mehrheit in Opel.

Der Opelbetriebsrat zieht das Angebot von Magna vor. Magna habe immerhin zugesagt, es werde keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hatte das Magna-Konzept zur Rettung von Opel als eine “ausgezeichnete Chance” bezeichnet. Merkel sagte, sie sei optimistisch, dass noch offene Punkte im Magna-Plan schnell geklärt werden könnten.