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Europa unter Wasser

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Bei Stürmen und Gewittern kamen am Wochenende mindestens 13 Menschen ums Leben. In Polen wurden mehr als 30 Gebäude beschädigt, Keller liefen voll und die Stromversorgung brach teilweise zusammen.

Auch in Deutschland gab es Überschwemmungen. Im Süden des Landes regnete es innerhalb von 24 Stunden teilweise so viel wie sonst im ganzen Monat Juli. Die Lage an den Flüssen im Südwesten enstpannte sich nach den heftigen Unwettern in der Nacht zum Samstag wieder. In der Schweiz sind vermutlich zwei Kinder ums Leben gekommen. Ein 11-Jähriges Mädchen und ein sechs Monate alter Junge wurden offenbar von einem stark angeschwollenen Bach mitgerissen. Die Suche gestaltete sich angesichts des Hochwassers schwierig. Ein ungewohntes Bild kommt aus Tirol: Schnee mitten im Sommer. Zeitweise fielen die Flocken bis auf eine Höhe von 1500 Meter. In Graz wurde der wegen schwerer Überflutungen ausgelöste Katastrophenalarm inzwischen wieder aufgehoben. Der extreme Wetterumschwung von Hitze zu Kälte hatte landesweit zu Problemen geführt. Nur die Tiere ließen sich davon nicht beeindrucken.