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Finanzierten FARC-Rebellen Wahlkämpfe?

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Finanzierten FARC-Rebellen Wahlkämpfe?

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Die linken FARC-Rebellen in Kolumien haben angeblich den Wahlkampf des derzeitigen Präsidenten Ecuadors Rafael Correa, mitfinanziert.

In seiner wöchentlichen Rundfunkansprache dementierte er entsprechende Berichte aus Kolumbien und wies sie als Ungeheuerlichkeit zurück. Correa bezeichnete die Medien als einen der schlimmsten Feinde linker lateinamerikanischer Regierungen. Die kolumbianische Staatanwaltschaft hatte erklärt, dass die FARC Geld fü Correas Wahlkampf gespendet habe. Das gehe aus einem Video hervor, dass Ende Mai bei einer Guerillakämpferin beschlagnahmt wurde. In dem Video versichert der Militärchef der Rebellenorganisation Jorge Briceno, der auch unter dem Tarnnamen Mono Jojoz bekannt ist, dass die FARC 2006 Geld für die Kampagne Correas bereitgestellt habe. Die Beziehungen zwischen den beiden Andenstaaten sind angespannt, seitdem im März 2008 kolumbianischen Soldaten 25 Menschen im anti-Guerilla-Kampf auf der ecuadorianischen Seite getötet hatten. Die 1964 gegründete marxistische FARC ist die älteste Guerillatruppe des lateinamerikanischen Kontinents. Sie hält mindesten 800 Geiseln im Dschungel gefangen und finanzieren sich durch Waffenschmuggel und Drogenhandel.