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Neuer Siedlungsstreit

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Neuer Siedlungsstreit

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Zwischen Israel und den USA ist ein neuer Siedlungsstreit entbrannt. Mitten im arabischen Ostteil Jerusalems will Israel nun Wohnungen bauen lassen. Die USA hatte einen sofortigen Stopp des Siedlungsprojekts in dem Scheich-Dscharach-Viertel gefordert. Doch das wies Ministerpräsident Benjamin Netanjahu entschieden zurück. Er verwies auf die jüdische Souveränität über die Stadt. “Es gibt keine Beschränkungen für die Araber im Westen der Stadt etwas zu kaufen und genauso wenig gibt es diese für Juden im Osten der Stadt. Dies ist die Politik einer offenen Stadt. Wir können die Idee nicht akzeptieren, dass Juden nicht das Recht haben sollen, in allen Teilen Jerusalems zu leben und Land zu kaufen.”

Ein jüdischer US-Millionär hatte vor etwa drei Monaten eine Genehmigung für den Bau von 20 Wohnungen bekommen. Er hatte das Gebiet mit einem leerstehenden Hotel bereits 1985 gekauft.

Der Anspruch auf Jerusalem ist einer der wesentlichen Streitpunkte im israelisch-palästinensischen Konflikt.