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Geständnis im Prozess um Anschläge von Mumbai

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Geständnis im Prozess um Anschläge von Mumbai

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Im Prozess um die Terroranschläge von Mumbai (vormals Bombay) hat der einzige überlebende Angreifer seine Mittäterschaft zugegeben. Dies erklärte ein Staatsanwalt vor dem zuständigen Gericht in der westindischen Metropole. Der 21-jährige Pakistaner Ajmal Amir Kasab hatte seit seiner Festnahme am 26. November stets seine Unschuld beteuert. Der Angeklagte habe nun detailliert über den Verlauf der Terroraktion Auskunft gegeben, sagte Staatsanwalt Ujwal Nikam. Damit hätten die Ermittler nicht mehr gerechnet. Grund für diesen Sinnenwandel sei gewiss, dass die pakistanischen Ermittler seine Identität und zugleich seine Tatbeteiligung bestätigt hätten, sagte der Statsanwalt. Damit hätten sie Kasabs Widerstand gebrochen. Der Pakistaner ist in Aufnahmen von Video-Kameras zu sehen. Eine zehnköpfige Extremistengruppe hatte Ende November über drei Tage hinweg Geiseln genommen und unter anderem zwei Luxushotels besetzt gehalten. Bei dem Angriff waren mehr als 160 Menschen ums Leben gekommen. Die Anschläge hatten die Beziehungen zwischen Indien und Pakistan schwer belastet. Doch inzwischen gibt es wieder eine Annäherung der beiden die südasiatischen Atommächte.