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Keine Einigung in der Honduras-Krise

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Keine Einigung in der Honduras-Krise

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Die Gespräche über eine Beilegung der Krise in Honduras sind ohne Einigung zu Ende gegangen. Die honduranische Delegation weigerte sich, die Wiedereinsetzung des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya zu akzeptieren. Vermittelt hatte der Staatschef von Costa Rica, Oscar Arias. Sein Plan sieht unter anderem eine Regierung der nationalen Versöhnung vor. Die Hintermänner des Staatstreiches verspotteten die internationale Gemeinschaft, sagte Zelaya bei einer Pressekonferenz in Nicaragua. Sie verspotteten auch US-Außenministerin Hillary Clinton, die die Vermittlung vorgeschlagen habe. Zelaya kündigte an, dass er am Wochenende nach Honduras zurückkehren wolle. Arias gab den Kontrahenten noch einmal 72 Stunden Zeit. Auch warnte er vor der Gefahr eines Bürgerkrieges. Die Anhänger Zelayas fordern weiterhin seine Wiedereinsetzung. Zelaya war Ende Juni auf Anordnung des Obersten Gerichts festgenommen und außer Landes gebracht worden worden.