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Kommission bewilligt Hilfen für polnische Werft

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Kommission bewilligt Hilfen für polnische Werft

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Das seit fünf Jahren andauernde Tauziehen zwischen Warschau und der Europäischen Kommission ist beendet. Denn die Kommission hat nun Beifhilfen zugunsten Danziger Werft genehmigt – in Höhe von 251 Millionen Euro.

Das Unternehmen hatte kürzlich einen Umstrukturierungsplan vorgelegt. Er sieht die Schließung von zwei Schiffsbauplätzen und die Entlassung von bis zu 413 Mitarbeitern vor. Die Kommission hält das Unternehmen nach Umsetzung des Plans für rentabel, außerdem könnten damit die Wettbewerbsverzerrungen, die durch die jahrelangen Subventionen entstanden sind, deutlich verringert werden. Die Werft ist weltweites Symbol für die friedliche Revolution in Polen: Hier leitete der spätere polnische Präsident Lech Walesa im August 1980 einen Streik und gründete «Solidarnosc», die erste nichtkommunistische Gewerkschaft im damaligen Ostblock.