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Fälschungsvorwürfe bei Präsidentschaftswahl in Kirgistan

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Fälschungsvorwürfe bei Präsidentschaftswahl in Kirgistan

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Bei der von Fälschungsvorwürfen überschatteten Präsidentschaftswahl in Kirgistan hat Oppositionsführer Almasbek Atambajew seine Kandidatur zurückgezogen. Er wolle den Amtsinhaber Kurmanbek Bakijew und dessen kriminelles Umfeld nicht unterstützen, sagte der frühere Regierungschef. Atambajew rief zu friedlichen Protesten auf. Das Fernsehen in Bischkek erklärte Bakijew inzwischen zum Wahlsieger. Medienangaben zufolge kam es in Balitschky in der Nähe der Hauptstadt Bischkek zu Protesten. Bakijew versicherte, er habe den Verwaltunsgchefs in den Regionen verboten, Druck auf die Wähler auszuüben. Der 59-Jährige warnte die Opposition zudem davor, die Lage im Land zu destablisieren. Er schloss die Anwendung von Polizeigewalt nicht aus. Westliche Wahlbeobachter hatten bereits im Vorfeld zahlreiche Verstöße der Behörden beanstandet. Eine Einschätzung durch die Beobachter der OSZE liegt noch nicht vor.