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Wirtschaftskrise beunruhigt Europäer

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Wirtschaftskrise beunruhigt Europäer

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Viele Europäer sind angesichts der Wirtschaftskrise und deren mögliche Auswirkungen beunruhigt.

Wie aus einer in Brüssel präsentierten Eurobarometer-Umfrage hervorgeht, sind 61 Prozent der Europäer überzeugt, dass der Höhepunkt der Wirtschaftskrise noch nicht erreicht ist. 28 Prozent glauben, dass das Schlimmste überwunden ist. 11 Prozent haben keine Meinung dazu. Am meisten betroffen zeigten sich die Bewohner der baltischen Staaten: In Lettland denken 82 Prozent, in Estland 76 und in Litauen 74 Prozent, dass die schlimmsten Auswirkungen noch bevorstehen. Auch Zyprer und Luxemburger sind pessimistisch. Schweden und Dänen sind dagegen sehr zuversichtlich. Eine Sprecherin zieht Bilanz. “Die Leute betrachten die allgemeine Situation eher als schwierig, sind aber recht zuversichtlich, wenn es um ihre eigenen Jobs geht. 80 Prozent glauben, dass sie ihren Job noch länger als einen Monat behalten werden. Und das ist nur eine Minderung um 4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2006”. Trotzdem hat jeder dritte erwerbstätige Europäer Angst, dass er aufgrund der Krise arbeitslos werden könnte. Im Mai hat die Erwerbslosenquote der Länder der Europäischen Union 9,5 Prozent erreicht, zum ersten Mal seit zehn Jahren.