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Ex-Präsident Zelaya kurz in Honduras

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Ex-Präsident Zelaya kurz in Honduras

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Der gestürzte Präsident Manuel Zelaya war wieder in Honduras. Am Freitagnachmittag überschritt er die Grenze. Er kam aus Nicaragua. Er hielt sich kurz in der Grenzstadt Las Manos auf, dann kehrte er wieder um. Es war der zweite Versuch Zelayas, in seine Heimat zurückzukehren.

US-Außenministerin Hillary Clinton nannte das Vorgehen Zelayas rücksichtslos. Die amerikanische Regierung hatte ihn gebeten, vorerst nicht nach Honduras zurückzukehren, um eine Zuspitzung der instabilen Lage in dem mittelamerikanischen Land zu vermeiden. Die honduranische Übergangsregierung hat gedroht Zelaya festzunehmen, wenn er honduranischen Boden betrete. Manuel Zelaya war am 28. Juni auf Anordnung des Obersten Gerichts festgenommen und aus dem Land gebracht worden. Seine Gegner werfen ihm Verfassungsbruch vor. Manuel Zelaya hat die Vermittlungsversuche des costaricanischen Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers Oscar Arias für geschéitert erklärt.