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Selbstmordanschlag in Afghanistan

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Selbstmordanschlag in Afghanistan

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Eine Gruppe von Selbstmordattentätern hat Amtsgebäude in der ostafghanischen Provinzhauptstadt Khost angegriffen. Es war der dritte derartige Angriff binnen fünf Tagen.

Diesmal kam nach offiziellen Angaben neben den sieben Attentätern nur ein weiterer Mensch ums Leben, weitere siebzehn wurden verletzt. Einige der sieben Attentäter hätten sich selbst in die Luft gesprengt, hieß es, andere seien von Sicherheitskräften getötet worden. Zur gleichen Zeit hielt sich einer der Kandidaten für die Präsidentenwahl in vier Wochen in Khost auf; er blieb unversehrt. Unterdessen kam in der umkämpften südlichen Provinz Helmand ein weiterer britischer Soldat ums Leben. Auch das italienische Kontingent der internationalen Schutztruppe wurde angegriffen – in Westafghanistan und in der Hauptstadt Kabul. Dabei wurden fünf Soldaten verletzt, doch keiner von ihnen schwer. Für die Briten hingegen war es ein weiterer scharzer Tag: In diesem Monat wurden zwanzig britische Soldaten in Afghanistan getötet.