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Weltweiter Aktionstag für iranische Opposition

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Weltweiter Aktionstag für iranische Opposition

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Tausende Menschen haben in rund 100 Städten Menschenrechte im Iran angemahnt. Zu dem weltweiten Aktionstag hatten Organisationen wie Amnesty International und Reporter ohne Grenzen aufgerufen. Am Potzdamer Platz in Berlin versammelten sich rund 300 Teilnehmer. Nahe dem Brandenburger Tor setzte eine Gruppe Exil-Iraner ihren Hungerstreik fort.

Die Rechte der Opposition seien keine innere Angelegenheit Irans, so die Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, Monika Lueke: “In den vergangenen 50 Tagen wurden die Menschenrechte im Iran massiv verletzt. Demonstrationen wurden brutal niedergeschlagen, Menschen wurden inhaftiert, gefoltert, die Presse wurde unterdrückt, zensiert.” Auch in Brüssel demonstrierten mehrere hundert Menschen vor der iranischen Botschaft. Bei der umstrittenen Präsidentschaftswahl Mitte Juni war Amtsinhaber Mahmud Ahamdinedschad laut offiziellen Angaben im Amt bestätigt worden. Seitdem wurden bei Demonstrationen zahlreiche Oppositionsanhänger festgenommen. Ihre genaue Zahl ist unbekannt, ihr Schicksal oft unklar.