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Honduras' exilierter Präsident missachtet internationale Warnungen

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Honduras' exilierter Präsident missachtet internationale Warnungen

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Nach seinem zweiten Fehlversuch, in sein Heimatland zurückzukehren, protestiert der gestürzte honduranische Präsident Manuel Zelaya nun an der Grenze zu Honduras gegen sein Exil.

Auf internationale Warnungen und Kritik seitens der USA hin erklärte Zelaya, Washington sei unzureichend informiert übe das repressive Regime der neuen Regierung. Der vor einem Monat entmachtete Präsident kündigte zudem an, ein Zeltlager im nicaraguanischen Grenzort Las Manos zu errichten und dort auszuharren, bis man ihn ins Land zurückkehren ließe.

Am Freitag war Manuel Zelaya kurz Nach Honduras gelangt, musste dann aber nach Nicaragua zurückkehren. Wenige Kilomter entfernt auf nicaraguanischer Seite wurde ein junger Mann tot aufgefunden. Zu den Umständen seines gewaltsamen Todes war zur Stunde nichts bekannt.

Massive Polizei- und Armeepräsenz soll die Rückkehr Zelayas nach Honduras verhindern und Zelaya-Anhänger vom Grenzgebiet fernhalten.

Eine Delegation des US-Kongresses traf in Honduras ein, um mit Vetretern der Übergangsregierung, darunter auch Interimsapräsident Roberto Micheletti, über die Krise zu beraten.