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Iranische Opposition will Opfer gedenken.

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Iranische Opposition will Opfer gedenken.

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Im Iran will die Opposition eine Trauerfeier für die Opfer der jüngsten Anti-Regierungsproteste organisieren. Deren Führer Mir Hussein Mussawi beantragte für den kommenden Donnerstag eine entsprechende Erlaubnis beim Innenministerium.

Im Iran war es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Massenprotesten gegen den umstrittenen Sieg von Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad bei der Präsidentenwahl Mitte Juni gekommen, die zum Teil blutig niedergeschlagen wurde. Dabei wurden mindestens 20 Menschen getötet. Die iranische Opposition wirft der Staatsmacht zudem vor, nach den Massenprotesten gegen die Präsidentenwahl Demonstranten zu foltern. Damit sollten Geständnisse der Festgenommenen erpresst werden. Die Opposition fordert nun die höchsten Geistlichen auf, Präsident Ahmadinedschad und sein Regime einzubremsen. Dieser hat inzwischen seine erste politische Niederlage erlitten, nachdem der von ihm benannte Stellvertreter Esfandiar Rahim Maschaie vom obersten Führer Chamenei abgelehnt worden war, ist dieser nun selbst zurückgetreten, obwohl Ahmadinedschad eine Woche lang auf Chameneis Order nicht reagierte.