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USA setzen sich für Frieden in Nahost ein

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USA setzen sich für Frieden in Nahost ein

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Washington hat sich für eine Wiederaufnahme der israelisch-syrischen Verhandlungen ausgesprochen. Das sagte der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, George Mitchell, bei einem Besuch in Damaskus. Oberstes Ziel sei die vollständige Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und allen Staaten der Region. Nach einem Gespräch mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sagte er: “Präsident Obama ist festentschlossen einen umfassenden arabisch-israelischen Frieden zu erreichen. Das bedeutet: Frieden zwischen Palästinensern und Israelis, zwischen Syrien und Israel sowie zwischen dem Libanon und Israel.”

Mitchell reiste anschließend nach Israel weiter. Zuletzt hatten die US-israelischen Beziehungen wegen der israelischen Siedlungspolitik gelitten. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versuchte zu beruhigen: Es sei normal, dass es zwischen Verbündeten keine Einigkeit bei allen Punkten gebe. Man bemühe sich um Verständigung, damit die gemeinsamen Ziele erreicht werden könnten, nämlich: Frieden, Sicherheit und Wohlstand für alle im Nahen Osten. Sowohl die Palästinenser als auch die USA fordern einen vollständigen Stopp des israelischen Siedlungsbaus. Der scheint jedoch nicht in Sicht. Zwei rechtsgerichte Organisationen kündigten den Bau von elf neuen Siedlungen im Westjordanland an.