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Zelaya bleibt in Nicaragua

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Zelaya bleibt in Nicaragua

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Der ehemalige honduranische Präsident Manuel Zelaya ist abermals daran gescheitert in seine Heimat zurückzukehren. In Nicaragua kündigte er an, mit der Übergangsregierung in Honduras verhandeln zu wollen. Diese hatte gedroht ihn festzunehmen, sollte er honduranischen Boden betreten. Zelaya will an der Grenze nun ein Zeltlager aufschlagen und solange dort bleiben, bis er wieder nach Honduras kommen kann. Seine Frau, Xiomara Castro ist auf dem Weg zu ihm.

Am 28. Juni war Manuel Zelaya vom Obersten Gericht seines Amtes enthoben und außer Landes gebracht worden. Ihm wurde vorgeworfen, die Verfassung gebrochen zu haben. Die Polizei verhinderte, dass Zelayaunterstützer an die Grenze nach Nicaragua gelangen konnten. In El Paraiso hatten sich Unterstützer Zelayas versammelt. Die Demonstranten errichteten Straßenblockaden. Bei Zelayas Rückkehrversuch nach Honduras am Freitag ist ein Unterstützer nahe der nicaraguanischen Grenze tot aufgefunden worden.