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Ryanairchef blickt skeptisch in die Zukunft

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Ryanairchef blickt skeptisch in die Zukunft

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Die Ryanairaktien sind an der Börse in Dublin zweistellig abgesackt. Dies, obwohl der irische Billigflieger sich bei den vorgelegten Quartalszahlen wieder in die Gewinnzone geschoben hat.

Der Überschuss stieg um 550 Prozent auf 136 Millionen Euro. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten, die mit 132 Millionen Euro gerechnet hatten. Ryanair-Chef Michael O’Leary sagte, der Gewinnsprung vermittle ein falsches Bild und sei den niedrigen Treibstoffpreisen zu verdanken. Insgesamt gab O’Leary einen skeptischen Jahresausblick: Für das laufende Geschäftsjahr rechne Ryanair mit einem Nettogewinn am unteren Ende der Zielspanne von 200 bis 300 Millionen Euro. Noch Anfang Juni hatte Ryanair eine deutliche Erholung für sich prophezeit. Nach eigenen Aussagen erwägt Ryanair – um Kosten zu sparen – die Einführung von Stehplätzen auf Kurzstrecken und eine Sondergebühr für übergewichtige Passagiere. Im Sog der Ryanair-Titel verloren auch die Aktien der anderen Fluggesellschaften.