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Blutiger Juli für britische Soldaten

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Blutiger Juli für britische Soldaten

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Die Leichen zweier britischer Soldaten sind aus Afghanistan nach Großbritannien gebracht worden. Beide kamen gestern bei Bombenanschlägen im Süden Afghanistans um. Damit stieg die Zahl der allein im Juli getöteten britischen Soldaten auf 22. Trotzdem bezeichnete Premierminister Gordon Brown die die jüngste Offensive gegen die Taliban als Erfolg. Britischen Angaben zufolge konnten mit der fünfwöchigen Operation Panther-Kralle die Taliban aus allen Orten der Taliban-Hochburg Helmand vertrieben werden. Nun gilt es, die für den 20. August angesetzten Wahlen zu ermöglichen. Vor den Präsidentschaftswahlen hat sich die Sicherheitslage in Afghanistan erheblich verschärft. Erst am Sonntag überlebte ein Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten, Mohammad Kasim Fahim, nur knapp einen Anschlag. Auch gilt es bei zehn Prozent der Wahllokale bisher noch als unsicher, ob dort gewählt werden können wird, so ein Sprecher des Unabhängigen Wahlkommittees.