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Lager der Volksmudschaheddin im Irak gestürmt

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Lager der Volksmudschaheddin im Irak gestürmt

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Irakische Sicherheitskräfte haben das Flüchtlingslager der größten iranischen Exiloppositionsbewegung gestürmt. Dabei wurden mindestens 150 Menschen verletzt. Das 60 Kilometer nördlich von Bagdad gelegene Lager birgt rund 3500 Familien der so genannten Volksmudschaheddin. Ursprünglich war es von Saddam Hussein in den 80er Jahren als Stützpunkt für anti-iranische Angriffe eingerichtet worden. Daher wurden die Volksmudschaheddin auch zeitweise als Terroristen eingestuft.

Bereits im Jahr 2003 wurde das Ashraf-Lager von den USA entwaffnet. Sollten die Volksmudschaheddin, was sie nun befürchten, in den Iran abgeschoben werden, droht ihnen dort Verfolgung. Vor der Stürmung des Lagers hatten sie zwar ihre Rückkehr in den Iran angeboten, dafür aber Garantien von Seiten des Iran gefordert.