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Neue Gespräche zwischen USA und Israel

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Neue Gespräche zwischen USA und Israel

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Der amerikanische Sondergesandte soll wieder Leben in die Gespräche bringen: George Mitchell bereist zur Zeit den Nahen Osten. Heute traf er in Israel Regierungschef Benjamin Netanjahu. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind seit dem Regierungswechsel auf beiden Seiten getrübt.

Mitchell hebt aber hervor, die USA wollten einen umfassenden Frieden: zwischen Israel und den Palästinensern sowie mit Syrien und Libanon. Israels Beziehungen zu allen Nachbarländern müssten normalisiert werden. Gerade vor einem Frieden mit den Palästinensern stehen aber viele Hindernisse. Besonders umstritten ist zur Zeit der Bau jüdischer Siedlungen auf palästinensischem Land. Die Éinwohnerzahl in diesen Siedlungen steigt nach wie vor; über dreihunderttausend Menschen leben hier inzwischen. Die USA unter Präsident Barack Obama fordern ein Ende des Siedlungsbaus; Israel lehnt das ab, erst recht jetzt unter Netanjahus konservativer Regierung. Das Verhältnis beider Länder ist deshalb deutlich abgekühlt. Gestern protestierten jüdische Nationalisten in Jerusalem gegen die amerikanische Haltung. Ihr Hauptargument: Das Land der Bibel gehöre dem Volk der Bibel.