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Rauch um Akropolis

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Dichter Rauch über Griechenlands Hauptstadt. Hitze und starker Wind fachten das Feuer in einem Wald nahe Athen an. Die wichtigste Ringautobahn musste im Westen der Stadt für etwa zwei Stunden gesperrt werden. Laut Medienberichten habe die Sicht weniger als 20 Meter betragen. Die Rauchwolken waren von fast allen Stadtteilen Athens aus zu sehen. Infolge von Temperaturen von bis zu 43 Grad brachen an über 120 Orten Feuer aus. Brandursache ist neben der großen Hitze in mehreren Fällen Brandstiftung. So auch in Frankreich, wo unter anderem zwei Angehörige der freiwilligen Feuerwehr einige der seit Tagen auf Korsika wütenden Brände gelegt haben sollen. Die beiden Brandstifter seien sofort suspendiert worden, sagte ein Sprecher der korsischen Feuerwehr. Ihr Tun widerspreche den Grundregeln und der Moral der Feuerwehr und sei völlig unverständlich. Inzwischen gestand einer der beiden festgenommenen Feuerwehrmännner. Bisher wurden auf Korsika rund 6000 Hektar Wald Opfer der Flammen. Ein Feuer im Süden ist noch immer nicht unter Kontrolle. In Spanien hat sich die Lage teilweise entspannt. Kurzzeitig evakuierte Dorfbewohner der Region Las Hurdes in der Extremadura durften wieder in ihre Häuser zurück kehren. 20 000 Hektar Wald verbrannten seit vergangene Woche in Spanien. Bei den landesweiten Löscharbeiten kamen sechs Feuerwehrmänner zu Tode.