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Milliardenverluste bei den Autobauern


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Milliardenverluste bei den Autobauern

Der Autobranche geht es schlecht. Von den Abwrackprämien profitierten Hersteller preislich höher angesiedelter Wagen nicht. Daimler fuhr im zweiten Quartal erneut einen Milliardenverlust ein. Das operative Ergebnis ging von mehr als zwei Milliarden Euro im Vorjahr auf einen Fehlbetrag von einer Milliarde Euro zurück. Der Umsatz lag bei 19 Milliarden nach 26 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2008.

Auch den Franzosen bricht der Markt weg. Peugeot Citroen verbuchte in den ersten sechs Monaten ein operatives Minus von 1,3 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr erwartet Peugeot Citroen einen operativen Verlust von gar bis zu zwei Milliarden Euro. Das Unternehmen rechnet erst für Ende 2010 mit einer Erholung am europäischen Automarkt. Und auch die japanische Autobranche ist am Straucheln. Bei Honda fiel der Reingewinn um fast 100 Prozent auf umgerechnet 56 Millionen Euro. Honda-Vizechef Koichi Kondo sagte auf einer Pressekonferenz, ohne eine Erholung des nordamerikanischen Marktes gehe gar nichts. Erst dann hätten die Autobauer wieder Hoffnung auf größere Gewinnspannen. Nissan bleibt in den roten Zahlen. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs fiel ein Verlust von umgerechnet 120 Millionen Euro an. Im Vorjahreszeitraum konnte der Renault-Partner noch einen Gewinn von 400 Millionen Euro verbuchen.

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