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US-BIP schrumpft weniger als erwartet


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US-BIP schrumpft weniger als erwartet

In den USA verstärken sich die Anzeichen auf ein baldiges Ende der Rezession. Die amerikanische Wirtschaft schrumpfte zwar auch im zweiten Quartal, allerdings weniger als erwartet: Nach vorläufigen Zahlen aus dem US-Handelsministerium ging das Bruttoinlandsprodukt der größten Wirtschaftsmacht der Welt in den Monaten April bis Juni aufs Jahr hochgerechnet um ein Prozent zurück, nachdem es im Vorquartal noch um 6,4 Prozent gefallen war.

Der amerikanische Präsident Barack Obama sagte in Washington, die veröffentlichten Zahlen seien ein klares Zeichen, dass die Wirtschaft sich in die richtige Richtung bewege und dass Investitionen, die bisher brachlagen, langsam zurückkehrten. Insgesamt fielen in der amerikanischen Wirtschaft seit Beginn der Rezession im Dezember 2007 6,5 Millionen Jobs weg. Doch die amerikanischen Banken – mit ihrer Kreditpolitik ursprünglich mitverantwortlich für die Finanzkrise – teilen schon wieder Boni an ihre Manager aus und der zusammengebrochene Immobilienmarkt zeigt erste Anzeichen der Erholung. Im Juni stieg die Anzahl der Hausbau-Beginne so stark wie seit 2004 nicht mehr. Dennoch ist dies der vierte Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Folge. Seit Beginn der Aufzeichnungen 1947 war das nicht vorgekommen.

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