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Frühere Präsidentin Corazon Aquino gestorben


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Frühere Präsidentin Corazon Aquino gestorben

Die frühere Präsidentin der Philippinen, Corazon Aquino, ist tot. Sie starb im Alter von 76 Jahren an Krebs. Dies gab ihre Familie bekannt. Der Leichnam wurde in einem Schulgebäude in der Hauptstadt Manila aufgebahrt. Corazon Aquino galt in ihrem Heimatland als ein Symbol der Demokratie und genoss auch international hohes Ansehen. Ihr Sohn, der Senator Benigno Aquino erklärte, seine Mutter habe einst als Präsidentin den Grundsatz durchgesetzt, dass nicht nur die eigenen politischen Freunde Rechte haben, sondern auch die politischen Gegner. Der Grundsatz sei in der Verfassung von 1987 verwirklicht.

Auch die gegenwärtige Präsidentin Gloria Arroyo würdigte das politische Vermächtnis Corzon Aquinos: Sie habe eine Revolution mit angeführt, die der Nation Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zurückgegeben habe. Die Nation werde ihren Tod betrauern. Die Präsidentin, die sich zu einem Besuch in Washington aufhielt, ordnete eine zehntägige Staatstrauer an. In Manila bekunden zahlreiche Menschen ihre Verbundenheit mit gelben Bändern – dem Symbol der demokratischen Revolution der Achtziger Jahre. Corazon Aquino soll am kommenden Mittwoch beigesetzt werden.

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